| Das Notebook |
| Ok, in der GT8000 Serie scheint es von Samsung eine extra Ausführung für Deutschland gegeben zu haben, der Unterschied
dieses Models zu den anderen zeigt sich in der fehlenden onboard Netzwerkkarte (es ist nur der Anschluss vorhanden) und in der geringeren
MHz Zahl (700 statt 800 MHz).
Ansich macht sich das Notebook ganz gut, das Display hat ne gute Auflösung, Farben werden satt dargestellt, wobei sich weiß Kontraste leider herausheben ..(sehr hell). Die Grafikkarte (VGA compatible controller: S3 Inc. 86C270-294 Savage/IX-MV) wird von XFree unterstützt und funktioniert auch wunderbar, zummindest Quake2 spielt sich unter Windows ganz gut (unter Linux noch nicht probiert), leider flimmert die Konsole etwas, wenn xdm läuft (Xfree version 4.1.0-16, neuere Versionen habe ich nicht getestet). Folgendes funktioniert ohne Tadel:
Das Notebook fällt über die FN + Rest (F11) kombination in den Suspend to Disk Modus und bootet nach betätigen des Startknopfes auch wieder korrekt. Über die FN + Gauge (F6) lässt sich der Batterie Status anzeigen, Tests wie lange die Batterie in verschiedenen Modis läuft habe ich nicht vorgenommen, sollte das jemand getan haben kann er mir gern ne Mail schicken. |
| Die Software |
| Da ich Privat sowie im Beruf ausschließlich Debian GNU/Linux benütze, fiel die Wahl natürlich darauf. Ich habe es zuerst mit
dem auf der CD vorhandenen Kernel der Version 2.2.19, sowie 2.2.20 versucht. Hier traten Probleme
im Bezug auf die Soundkarte auf, nachdem man unter diesen Kernelversionen das Modul (maestro3) läd, gibt es einen irrsinnig penetranten
Peepton, lsmod zeigt keine geladenen Module an, wenn man allerdings normale Soundeffekte hervorruft, werden diese leise hinter dem
Peepton wiedergegeben, ..lösen konnte ich dieses Problem nicht, also hab' ich kurzerhand 2.4.18 verwendet.
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| X |
| Ganz normal wie bei jedem anderen Setup auch die Debian Pakete installieren, als Modul "savage" auswählen, alles
andere einrichten und das X-Free System sollte ohne Probleme starten. Wie es hier mit der 3d unterstützung aussieht hab ich nicht ausgetestet. |
| Sound |
| Als Soundmodul "maestro3" wählen, bei make menuconfig erst sichtbar, wenn man die Option zur Anzeige von
Experementiellen Modulen aktiviert hat, nach laden des Moduls und hinzufügen des Users in die Gruppe
"audio" ließen sich mit xmms problemlos mp3s abspielen.
Soundkarten unterstützung und das maestro waren beide als Module übersetzt. |
| PCMCIA System |
| Die PCMCIA Module wurden nicht aus dem Kernel sondern aus dem pcmcia-source Paket erstellt, da es bei den normalen
Kernelmodulen zu Problemen mit der IO/IRQ Zuweisung kam... Vorgehensweise ist vergleichbar einfach: Kernel OHNE pcmcia Support übersetzen (nichts was mit PCMCIA zu tun hatt), dann pcmcia-source Paket installieren (oder Source runterladen falls andere Distribution), die Module übersetzen. Kernel installieren, danach mit "make install" die pcmcia-module nachinstallieren, neu booten, fertig :) Bei meiner TRENDnet Karte war es so oder so notwendig, da das Modul für jene in der 2.4.* Version nicht mehr im Kernel zu finden ist (tulip_cb) ansonsten kann so auch viele andere Probleme umgehen. |
| Infrarot System |
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Pakete waren unter Debian irda-common, und irda-utils Sourcen sind auf irda.sourceforge.net
zu finden.
Das erste Problem war dass findchip -v das Infrarot Device auf IRQ 0 gesucht hatt, nachdem ich im BIOS die IRQ Optionen
von "auto" fest eingestellt habe (auf IRQ 3) fand findchip dann das Teil auch wunderbar.
Ausgabe von findchip -v: amnesiac:~# findchip -v reg=0x000 Found NSC PC87338 Controller at 0x398, DevID=0x0b, Rev. 2 SIR Base 0x3f8, FIR Base 0x3f8 IRQ = 3, DMA = 3 Enabled: yes, Suspended: no UART compatible: yes Half duplex delay = 0 us Zweites Problem war diese Meldung beim Booten: nsc-ircc, Found chip at base=0x398 nsc-ircc, driver loaded (Dag Brattli) nsc_ircc_open(), can't get iobase of 0x2f8 nsc-ircc, Found chip at base=0x398 nsc-ircc, driver loaded (Dag Brattli) nsc_ircc_open(), can't get iobase of 0x2f8 Abhilfe schafft hier ein in /etc/serial.conf eingefügtes: /dev/ttyS1 uart none yalias c-ircc, Found chip at base=0x398 nsc-ircc, driver loaded (Dag Brattli) IrDA: Registered device c-ircc, Found chip at base=0x398 nsc-ircc, driver loaded (Dag Brattli) IrDA: Registered device irda0 nsc-ircc, Found dongle: Sharp RY5HD01 irlap_change_speed(), setting speed to 9600in /etc/serial.conf Danach man kann mit ifconfig irda0 up das FIR device starten. Zum testen habe ich ein Siemens S35 und ein Nokia 8310 verwendet, Ausgabe von irdadump: 18:44:40.091853 xid:cmd d97f361e > ffffffff S=6 s=0 (14) 18:44:40.181848 xid:cmd d97f361e > ffffffff S=6 s=1 (14) 18:44:40.271845 xid:cmd d97f361e > ffffffff S=6 s=2 (14) 18:44:40.353907 xid:rsp d97f361e < 889e0000 S=6 s=2 Nokia 8310 hint=b125 [ PnP Modem Fax Telephony IrCOMM IrOBEX ] (27) 18:44:40.361847 xid:cmd d97f361e > ffffffff S=6 s=3 (14) 18:44:40.451844 xid:cmd d97f361e > ffffffff S=6 s=4 (14) 18:44:40.541845 xid:cmd d97f361e > ffffffff S=6 s=5 (14) 18:44:40.631845 xid:cmd d97f361e > ffffffff S=6 s=* amnesiac hint=0400 [ Computer ] (24) |
| Modem |
Das Notebook verfügt über ein internes PCtel Modem: PCTel Inc HSP MicroModem 56, die Module hiefür sind
findet man nicht im Kernel sondern hier:
http://linmodems.technion.ac.il/pctel-linux/
Das Setup verläuft ebenso wie das des PCMCIA Systems. Man läd sich den Sourcecode der Module herunter,
übersetzt und installiert sie.
Nach dem Laden hatt man im lsmod:
ptserial 41056 0 (unused) pctel 1211872 0 [ptserial] und kann die PPP Konfiguration mit pppconfig vornehmen, das Device sollte man auf /dev/modem legen, und die Einwahl funktioniert wunderbar. /var/log/messages: Aug 7 19:13:12 amnesiac pppd[368]: pppd 2.4.1 started by root, uid 0 Aug 7 19:13:12 amnesiac kernel: PCTel initialization. Country code is 0. < snip > Aug 7 19:13:13 amnesiac chat[369]: send (ATZ^M) Aug 7 19:13:13 amnesiac chat[369]: expect (OK) Aug 7 19:13:13 amnesiac chat[369]: ATZ^M^M Aug 7 19:13:13 amnesiac chat[369]: OK Aug 7 19:13:13 amnesiac chat[369]: -- got it Aug 7 19:13:13 amnesiac chat[369]: send (ATDT0191011^M) Aug 7 19:13:13 amnesiac chat[369]: expect (CONNECT) Aug 7 19:13:13 amnesiac chat[369]: ^M Aug 7 19:13:45 amnesiac chat[369]: ATDT0191011^M^M Aug 7 19:13:45 amnesiac chat[369]: CONNECT Aug 7 19:13:45 amnesiac chat[369]: -- got it Aug 7 19:13:45 amnesiac chat[369]: send (\d) Aug 7 19:13:46 amnesiac pppd[368]: Serial connection established. Aug 7 19:13:46 amnesiac pppd[368]: Using interface ppp0 Aug 7 19:13:46 amnesiac pppd[368]: Connect: ppp0 <--> /dev/modem Aug 7 19:13:48 amnesiac pppd[368]: local IP address 217.2.79.157 Aug 7 19:13:48 amnesiac pppd[368]: remote IP address 217.5.119.233 |
| USB |
| Das USB Setup sollte genauso funktioinieren wie auf jedem anderen PC, ich werde hier nicht näher darauf
eingehen. |
| Ende |
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